Wahllexikon

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Zero-Knowledge-Proof

Der Zero-Knowledge-Proof wird auch Zero-Knowledge-Protokoll genannt. Das Protokoll dient zur Kommunikation zwischen zwei Parteien und stammt aus dem Bereich der Kryptografie.  Es handelt sich um ein interaktives Beweissystem, das einem Prüfer erlaubt, einen Verifizierer mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit davon zu überzeugen, ein Geheimnis zu kennen, ohne dabei das eigentliche Geheimnis zu offenbaren. Datenschutz und Sicherheit sind in der Kryptografie und der Kryptowährung von großer Wichtigkeit. Eine Blockchain zum Beispiel bietet einen hohes Maß an Sicherheit und der Zero-Knowledge-Proof ist diesem Kontext eine der Sicherheitsmaßnahmen.

Das Protokoll soll stets zeigen, dass der formalen Sprache angehört. Drei Bedingungen müssen für den Zero-Knowledge-Proof erfüllt werden:

  1. Vollständigkeit: Wenn die Angabe ein Element der Sprache ist, dann soll der Verifizierer nach Ablauf des Protokolls akzeptieren.
  2. Zuverlässigkeit: Ist die Angabe kein Element der Sprache L, dann muss nach Ablauf des Protokolls die Ablehnung durch den Verifizierer erfolgen.
  3. Zero-Knowledge-Eigenschaft: Aus dem Protokoll dürfen lediglich Aussagen über die Gültigkeit- bzw. Ungültigkeit der zu beweisenden Aussage hervorgehen.
Siehe auch: Datenschutz, Datensicherheit, Datensicherung, Digitale Souveränität, Digitaler Schlüssel, Token

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