Wahlmanagement: Wahlkalender

Wahlen sind durch Gesetze, Satzungen oder Wahlordnungen zeitlich stark reglementiert. Der Ablauf von Betriebsratswahlen beispielsweise ist gesetzlich geregelt. Damit Sie den Terminplan für Ihre Wahl stets im Blick haben, ist es sinnvoll einen Wahlkalender anzulegen, in dem alle Fristen und Deadlines für die Wahl festgehalten werden.

Einen Wahlkalender vorbereiten

Der Wahlzeitraum
Vor der Erstellung des Wahlkalenders, sollte man über dessen Struktur nachdenken, denn diese ist abhängig vom Wahlzeitraum. 
Nur ein Wahltag: Findet die Stimmabgabe an nur einem Tag statt, müssen Sie auch nur für diesen Tag Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, was den personellen Aufwand senkt. Allerdings muss man unter Umständen mit einer geringeren Wahlbeteiligung rechnen. 

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Mehrere Tage für die Stimmabgabe: Erstreckt sich die Stimmabgabe über einen Zeitraum von mehreren Tagen bedeutet das zwar einen höheren Aufwand für das Wahlmanagement, führt aber auch zu einer höheren Wahlbeteiligung.

Zeitliche Einflussfaktoren auflisten
Haben Sie sich für die Dauer des Wahlzeitraums entschieden, müssen Sie alle zeitlichen Faktoren identifizieren, die die Wahl beeinflussen können. Hier finden Sie einige Beispiele:
  • In der Wahlordnung festgelegte Fristen, die z. B. für Wahlinformationen eingehalten werden müssen
  • Urlaubszeiten, Ferienzeiten, Feiertage
  • Redaktionsschlüsse (z. B. von Vereinszeitungen)
  • Zeiten für Druckaufträge (z. B. für den Druck von Info-Broschüren

Die Beteiligten auflisten
Zuletzt notieren Sie noch, wer neben dem Wahlleiter noch auf den Kalender zur Wahlplanung Zugriff haben muss. Welche Mitglieder des Wahlausschusses oder Wahlvorstandes sind von den gesetzten Terminen in ihrer Arbeit abhängig? Dies wirkt sich auf die Form des Kalenders aus, für die Sie sich entscheiden können.

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Einen Wahlkalender anlegen: Die Inhalte

Der Wahlkalender beinhaltet in Übersichtsform alle relevanten Termine Ihrer Wahl.
Unterteilen Sie Ihre Wahlplanung in einzelne Phasen, die mit einem Meilenstein enden. Planen Sie den benötigten Zeitraum großzügig mit einem Puffer. Bei der Erstellung Ihres Wahlkalenders beginnen Sie am besten mit dem Wahltag. 

Der Wahlzeitraum
Wahltag oder Wahlzeitraum mit konkreten Uhrzeiten.
Redaktionsschlüsse bzw. letzte Abgabefristen für Druckerzeugnisse
Da das Wahl-Marketing sehr wichtig ist, um die Stimmberechtigten zu motivieren, sollten Sie sämtliche Fristen für Druckerzeugnisse vermerken. Fügen Sie auch hier einen zeitlichen Puffer ein, falls etwas Unvorhergesehenes passiert (z. B. Fehldrucke oder Missverständnisse).
Fristen für Wahlinformationen bzw. Wahlbenachrichtigungen
Meist gibt die Wahlordnung bzw. Satzung vor, wann die Stimmberechtigten über eine anstehende Wahl informiert werden sollen. Daraufhin können Sie vom Wahltermin bzw. Wahlbeginn eine einfache Rückwärtsrechnung vornehmen. Definieren Sie auch hier, welche Unterlagen zur Wahlinformation dazu gehören und setzen Sie dafür die Abgabefristen für den Druck fest.

Hier erfahren Sie, wie Sie Wahleinladungen und den Versand von Wahlinformationen im Online-Wahlmanager planen >


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Wählerkommunikation ist Marketing

Da eine Wahl in der Regel kein lang ersehntes Freizeit-Event ist, wird es gerne mal vergessen. Daran lässt sich nichts ändern, aber dem kann man vorbeugen, indem man die Wahlberechtigten ausreichend informiert, erinnert und aktiv einbezieht. 

Konkrete Maßnahmen zur Wählerinformtion finden Sie in den Tipps zur Steigerung der Wahlbeteiligung >

Tragen Sie die Termine an denen Sie Wahlbenachrichtigungen, Kandidateninformationen und Wahlerinnerungen ebenfalls in den Wahlkalender ein. So behalten Sie stets den Überblick über alle Maßnahmen zur Wahlplanung- und Durchführung.

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