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Polyas in Berlin

Wahlbeteiligung steigern: Wahlbotschafter einsetzen

In den USA sind Wahlaufforderungen durch Prominente bereits allgemein üblich. Entertainment-Stars, wie Pharell Williams, Clint Eastwood, Madonna oder George Clooney fordern – häufig über das Internet und soziale Netzwerke – Mitbürger auf, sich an Wahlen zu beteiligen. Gerade diesen Persönlichkeiten wird große Bewunderung entgegengebracht – so erreichen deren Botschaften eine hohe Aufmerksamkeit und können tatsächlich die Wahlbeteiligung steigern. 

Bei der Bundestagswahl 2013 wurden auch in Deutschland Wahlbotschafter über virale Wahlkampf-Aktionen eingesetzt. Im Internet, auf Plakaten und in Fernsehspots ermunterten Prominente besonders Erstwähler dazu, ihr Stimmrecht zu nutzen. Allerdings sollte man bekannte Gesichter nicht  vor den eigenen Partei-Karren spannen, schließlich sollte eine Partei mit ihren Inhalten überzeugen. Eine generelle Wahlaufforderung durch sogenannte Wahlbotschafter ist jedoch immer eine gute Idee – und auch Sie können dieses Mittel für sich nutzen.

Der Einsatz von Wahlbotschaftern

Es war schon immer so: Der Mensch schafft sich Idole und legt großen Wert auf die Meinung derer, die er kennt und denen er vertraut. Es ist also fast schon ein Naturgesetz, dass Menschen andere Menschen nachahmen.
Nachahmenswerte Personen können sowohl allgemein bekannte Persönlichkeiten sein, als auch aus dem sozialen Umfeld stammen. Aus diesem Grund ist es sehr wirksam, wenn Personen, die irgendeine Art Einfluss besitzen, andere dazu auffordern, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. Das geht im Kleinen und auch im Großen.

Egal also, wie viele Teilnehmer Ihre Wahl umfasst – mithilfe von Botschaftern können Sie Ihre Wahlbeteiligung steigern.

Wahlleiter und Wahlbotschafter steigern gemeinsam die Wahlbeteiligung

Sie können viele Ideen mithilfe Ihrer Wahlbotschafter umsetzen – vom einfachen Flyer verteilen bis hin zu einem Grillabend für das Netzwerken und gegenseitige Kennenlernen. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und fragen Sie auch andere nach weiteren Ideen, schließlich kennt der geborene Netzwerker seine Gruppen am besten.
Haben Sie erst die Aufmerksamkeit der Stimmberechtigten gewonnen, werden Sie das Ergebnis Ihrer Bemühungen an einer steigenden Wahlbeteiligung sehen.

Polyas-Tipp: Setzten Sie Ihre Wahlbotschafter zum Beispiel als Twitter-Administratoren ein. Mit aktuellen Nachrichten über Tweets und Posts kann die Wahl beworben und bekannt gemacht werden. Ihre Wähler werden es schätzen, dass die Wahlbotschafter in ihren Nachrichten zusätzliche Informationen vermitteln und die Stimmabgabe so vereinfachen.

Der Wahlbotschafter aus den eigenen Reihen

Im Grunde sind die besten Wahlbotschafter diejenigen, die sich eh schon an einer Wahl beteiligen. Sprechen Sie also zuerst diese Wähler an und bitten Sie sie, sich für die Wahl zu engagieren. Wichtig ist hierbei, dass ihr Engagement nicht zu viel Aufwand für die Wahlbotschafter bedeutet.

Stützen Sie sich im Weiteren auf „Schlüsselpersonen“, also Personen, die einen guten Draht zu Jüngeren haben, die generell engagiert sind oder gut vernetzt sind, weil jeder sie gern hat. Wenn Sie diese Schlüsselpersonen bitten, Sie zu unterstützen, wird Ihre Botschaft deutlicher gehört.

Wählerinformationen speziell für Wahlbotschafter erstellen

Damit der Wahlbotschafter seinem Netzwerk sinnvolle Informationen vermitteln kann, sollten Sie speziell für den Multiplikator zugeschnittenes Wahlkampf-Material zur Verfügung stellen.
Folgende kostengünstige Informationsmittel unterstützen die Arbeit Ihres Wahlbotschafters:

  • Schreiben Sie eine vorgefertigte E-Mail, die Sie Ihren Wahlbotschaftern zur Verfügung stellen. Diese können dann persönlichen Text ergänzen und an ihre Kontaktgruppen weiterleiten.
  • Erstellen Sie Flyer, Aufkleber, Buttons oder Ähnliches. Alles, was sich gut verteilen lässt. Schnüren Sie kleine Päckchen mit diesen Werbemitteln und geben Sie diese Ihren Wahlbotschaftern zum Verteilen mit.
  • Lassen Sie ein sogenanntes Social-Media-Visual anfertigen. Ein Visual ist eine Grafik, z. B. mit einem Spruch darauf, die sich einfach und schnell über Social-Media-Kanäle teilen lässt.
    Schicken Sie diese Grafik zu Ihren Wahlbotschaftern und bitten Sie sie, diese über die eigenen Social-Media-Profile zu teilen.