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Polyas in Berlin

Wahlbeteiligung steigern: Persönliche Ansprache

So steigern Sie ihre Wahlbeteiligung

Die steigende Wahlmüdigkeit der Bürger wird uns bei zahlreichen Kommunalwahlen und Landtagswahlen, wie 2015 in Bremen, immer wieder vor Augen geführt. 
Der Schlüssel für die Steigerung der Wahlbeteiligung heißt Motivation. Motivation zur Partizipation: Wir müssen das Gefühl stärken, einer Gesellschaft zugehörig zu sein und etwas bewirken oder mitbestimmen zu können. Diese Motivation lässt sich durch eine personalisierte Wähleransprache erzeugen. Die Personalisierung in der Wählerkommunikation ist der direkte Verwandte der funktionalen Ansprache, wo die Gruppenzugehörigkeit der Wähler im Vordergrund steht. Doch in der personalisierten Ansprache steht allein der Wähler als Individuum im Vordergrund. 

Die personalisierte Ansprache im Wahlkampf nutzen

Ihre Wahlkampagne adressiert die Wähler und sollte daher auch auf deren persönliche Situation eingehen. Sie wollen Ihre Wähler möglichst effektiv aktivieren und zur Stimmabgabe motivieren. In einer Informationsgesellschaft prasselt eine Vielzahl von Nachrichten auf die Menschen ein und Sie müssen nun die Aufmerksamkeit der Wähler auf sich ziehen. Ein wichtiger Schritt ist daher, die Wähleransprache möglichst personalisiert zu gestalten. Wie schaffen Sie es also mit Ihrer Wahlbenachrichtigung im Mail-Postfach des Wählers aufzufallen und ihn aktiv anzusprechen?

Von den Besten lernen heißt, die Wahlbeteiligung deutlich zu steigern. Mit einer personalisierten Wähleransprache.

Der US-Wahlkampf von 2008 war eine kleine Revolution der Wähleransprache. Denn der damalige Präsidentschaftskandidat Barack Obama führte einen stark personalisierten Wahlkampf über soziale Kommunikationskanäle und war damit sehr erfolgreich. Obamas Wahlkampf-Kampagne beruhte vor allem auf den Informationen über seine Wähler. Sein Wahlkampf-Team wußte stets, welche Interessen die Zielgruppen hatten und konnte bei der Ansprache direkt auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Wähler eingehen. 

Alle Wahlberechtigten wurden nach ihrem jeweiligen Wahlverhalten in verschiedene Gruppen eingeteilt – und dann gezielt kontaktiert. Gruppen können hier „Wähler“, „Nichtwähler“ und „unregelmäßige Wähler“ sein. Sobald also das zu erwartende Wahlverhalten einschätzbar ist, können die Wählerinformationen darauf ausgelegt werden. So kann Wählern für den bisherigen Einsatz gedankt werden, bevor dieser wieder eingefordert wird. Nicht-Wähler können vor der Wahlaufforderung darüber informiert werden, was sie mit ihrer Stimme bewegen können. Unregelmäßigen Wählern kann man Zweifel an der Sache nehmen, indem man die Gründe für mäßige Wahlbeteiligung aufzeigt und so vermittelt, dass man ihre Gedanken nachvollziehen kann – und gerade deshalb an sie appelliert.

Finden Sie heraus, wie Ihre Wähler ticken

Wie also beginnt man mit dem Aufbau einer personalisierten Ansprache? Um herauszufinden, wie Ihre Wähler einer bevorstehenden Wahl gegenüberstehen und auf welcher Ebene ihre Motivation liegt, treten Sie mit ihnen in den Dialog. Starten Sie Umfragen per E-Mail, Social Media oder Telefon, fragen Sie nach Feedback, lernen Sie die Wahlberechtigten kennen. Die so erlangten Informationen können Ihnen genau die Grundlage für die effektiven, personalisierten Ansprachen schaffen, die Sie brauchen.

Polyas-Tipp:  Erreichen Sie ihre Wähler gezielt über digitale Kommunikation und suchen Sie den Kontakt über verschiedene Plattformen. Mit einer Online-Wahl können Sie Wählergruppen gezielt per Mausklick über den Wahlablauf informieren und ihnen zum Wahlstart ganz bequem alle nötigen Informationen online senden. 

Kontaktieren Sie unsere Wahlexperten für konkrete Tipps der personalisierten Wähleransprache bei Ihrer Wahl

Der Schlüssel zum Erfolg: Die Motivation der Wähler

Wenn Sie evaluiert haben, wer mit welchen Gedanken der bevorstehenden Wahl oder Abstimmung gegenübersteht, könne Sie die personalisierte Ansprache gezielt einsetzen: Sprechen Sie auf Augenhöhe, klagen Sie niemanden an, sondern ziehen Sie den Faden von der anderen Seite auf: 
Nicht-Wähler an ihrer mangelnden Einsatzbereitschaft zu packen ist zu kurz gedacht. Wahlmüdigkeit hat immer eine Ursache – erkennen Sie diese und steuern Sie bewusst dagegen, mit einem positiven Grundtenor. 
Auf der anderen Seite können sie verlässlichen Wählern eingangs danken. Sie zeigen diesen damit, dass deren Engagement sichtbar ist und steigern so die Motivation, sich erneut an einer Wahl zu beteiligen. So erreichen Sie nicht nur eine Erhöhung der Wahlbeteiligung, sondern stärken auch das Zugehörigkeitsgefühl innerhalb Ihrer Institution.