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In Norwegen wählt man nicht sonntags, sondern montags. Gestern war es wieder so weit, und die Norweger stimmten über ein neues Parlament ab. Gewonnen hat die konservative Partei mit der amtierenden Ministerpräsidentin Erna Solberg. Alle Infos zur Wahl in Norwegen jetzt in unseren #WahlNews.

Die Gewinnerin heißt Erna Solberg

Auch wenn mit einem offiziellen Ergebnis für die Wahl in Norwegen erst im Laufe des Tages gerechnet wird, steht fest, dass das bisherige Regierungsbündnis die Wahl für sich entscheiden konnte. „Wir haben die Unterstützung für vier weitere Jahre bekommen“, sagte Solberg gestern unter lautem Jubel ihrer Partei Høyre.

Diese bildete seit 2013 zusammen mit der rechtspopulistischen Fortschrittspartei eine Minderheitsregierung. Geduldet wurde diese Koalition von der christlichen KRF und der liberalen Venstre. Minderheitsregierungen sind in Norwegen häufig.

Lesen Sie hier, wie das norwegische Wahlsystem funktioniert

Sozialdemokraten in Norwegen scheitern an Wechsel

Der größte Verlierer der Parlamentswahl ist die sozialdemokratische Arbeiterpartei von Herausforderer Jonas Gahr Støre. Seine Partei ist zwar mit rund 27,5 Prozent nach wie vor die stärkste Kraft im Parlament, hat aber mehr als drei Prozentpunkte verloren. Für einen Wechsel haben die Parteien des linken Lagers zu wenig Stimmen. Støre hat die Niederlage bereits eingeräumt.

Nach Auszählung von 90 Prozent der Stimmen liegt Solbergs Bündnis klar vorn. In Norwegens Parlament, dem Storting, braucht es 85 Mandate, um eine Regierung bilden zu können. Solbergs Parteienbündnis kommt nach der vorläufigen Auszählung auf 88 Mandate. Das von Arbeiterpartei, Zentrumspartei und Sozialistischer Linkspartei angestrebte Bündnis kann trotz der Unterstützung von Grünen und Sozialisten nur mit 81 Sitzen rechnen.

Große Parteien haben Prozente verloren

Allerdings hat nicht nur die Arbeiterpartei Norwegens Stimmen eingebüßt. Erna Solbergs Partei Høyre kommt als zweitstärkste Kraft auf rund 25,2 Prozent und verzeichnet damit ein Minus von 1,7 Punkten gegenüber dem Ergebnis von 2013.  Ihr Koalitionspartner, die Fortschrittspartei, hat ebenfalls verloren und kommt auf rund 15,4 Prozent, 0,9 Prozent weniger als bei der letzten Wahl.

Vor allem einige kleinere Parteien konnten Stimmen hinzugewinnen. So erreichte etwa die Zentrumspartei 10,5 Prozent. Grüne und Sozialisten scheiterten an der Vier-Prozent-Hürde. Damit können sie nicht von den Ausgleichsmandaten profitieren, die in Norwegen nach einem komplizierten Wahlverfahren verteilt werden. Insgesamt werden neun Parteien im neuen Storting sitzen.

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