10 Praxistipps für Hochschulwahlen

Als Kanzler einer Hochschule ist es unter anderem Ihre Aufgabe die Gremienwahlen an der Hochschule zu organisieren. Hierbei gilt es einiges zu beachten. Mit unseren 10 praktischen Tipps behalten Sie stets den Überblick über die Fristen und Statuten bei der Organisation der Wahlen an Ihrer Hochschule.

Praktische Tipps zur Durchführung Ihrer Hochschulwahl

1. Beginnen Sie frühzeitig mit der Organisation der Wahl
Hochschulwahlen finden an den meisten Universitäten gegen Ende der Vorlesungszeit statt. Überlegen Sie sich, wann Sie mit der Planung beginnen müssen, damit alle Wahlunterlagen zur rechten Zeit fertig sind.

2. Überlegen Sie sich, welche Gremien gewählt werden müssen
Von den Gremien hängt ab, welche Hochschulgruppen Vertreter in den Wahlvorstand entsenden, wie viele Wählergruppen es geben wird und wie viele verschiedene Stimmzettel erstellt werden müssen.

3. Setzen Sie sich mit dem Landeshochschulgesetz und der Wahlordnung auseinander
In vielen Bundesländern macht das Landeshochschulgesetz nur ungefähre Angaben zur Ausgestaltung der Hochschulwahlen.

4. Prüfen Sie die Wahlordnung Ihrer Hochschule
Organisation und Ablauf sind meist in der Wahlordnung der Hochschule geregelt. Aus der Wahlordnung können Sie auch ersehen, ob die Studierenden selbst für die Organisation der Studierendenparlamentswahlen verantwortlich sind oder nicht.
Überlegen Sie sich in diesem Zuge auch, welche Möglichkeiten der Stimmabgabe Sie anbieten wollen und ob die Wahlordnung geändert werden muss.

5. Bestellen Sie den Wahlvorstand
Der Wahlvorstand einer Hochschule setzt sich aus Abgesandten der an der Hochschule vertretenen Gruppen zusammen. Überlegen Sie sich, welche Gruppen Vertreter in den Wahlvorstand entsenden müssen und veröffentlichen Sie einen entsprechenden Aufruf.

6. Erstellen Sie eine Checkliste für Ihre Hochschulwahlen
Mit einer Checkliste behalten Sie stets den Überblick über die zu erledigenden Aufgaben und die Zuständigkeiten. So bleiben Sie immer im Zeitplan.

7. Aktualisieren Sie das Wählerverzeichnis
Achten Sie darauf, dass Sie das Wählerverzeichnis sofort ändern, wenn dies notwendig ist. So vergessen Sie keine Änderung und vermeiden Einsprüche gegen das Wählerverzeichnis. Passen Sie auch die verschiedenen Wählergruppen an das Wählerverzeichnis an.

8. Prüfen Sie die Wahlvorschläge
Überprüfen Sie die Wahlvorschläge nach deren Eingang auf Gültigkeit und informieren Sie die Listenverantwortlichen über etwaige Mängel. Auf diese Weise ersparen Sie sich Anfechtungen und gewährleisten rechtsichere Wahlergebnisse.

9. Wollen Sie Ihre Wahlen nach Verhältniswahlprinzip oder Mehrheitswahlprinzip durchführen?
Hochschulwahlen werden in der Regel als Listenwahlen nach dem Verhältniswahlprinzip durchgeführt. An kleinen Hochschulen oder bei wenigen Wahlberechtigten ist auch die Durchführung nach Mehrheitswahlprinzip gestattet. Überlegen Sie, welche Methode für Sie geeignet ist.

10. Prüfen Sie alle Wahlunterlagen
Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen, ob alle Wahlunterlagen den Vorgaben entsprechen und passen Sie diese gegebenenfalls an. Achten Sie vor allem bei Stimmzetteln darauf, dass diese in Form, Farbe, Beschaffenheit und Layout identisch sind und sich nur zwischen den einzelnen Wählergruppen unterscheiden. 

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