Die EU-Datenschutz-Grundverordnung bringt einige Datenschutzänderung für Nutzer und Unternehmen

Polyas wird kommende Woche auf der E-Vote-ID eine neue Methode vorstellen, mit der nachvollziehbar wird, ob die abgegebene Stimme korrekt weitergeleitet wurde. Experten sprechen von der sogenannten Cast-as-intended-Verifizierbarkeit.

Die E-Vote-ID: Eine Konferenz für Wahlexperten

Neben den Wahlgrundsätzen gibt es in Deutschland wie auch in vielen anderen Ländern ein weiteres wichtiges Prinzip für die Durchführung von Wahlen: das der Öffentlichkeit. Während die eigentliche Stimmabgabe geheim sein muss, darf jeder Bürger am Wahltag im Wahllokal anwesend sein und die Stimmauszählung verfolgen. Doch wie überträgt man dieses Vorgehen auf die Online-Wahl?

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Polyas hat dazu an einer neuen Version der Cast-as-intended-Verifizierbarkeit gearbeitet, die Tomasz Truderung, Head of Research von Polyas, auf der E-Vote-ID vorstellen wird. Die Konferenz im österreichischen Bregenz dient internationalen Experten für elektronische Wahl- und Abstimmungssysteme seit Jahren zum Austausch, in der jetzigen Form gibt es sie seit 2017. Doch auch Politiker, Akademiker aus verschiedensten Fachbereichen und Führungspersonen aus der Wirtschaft werden die E-Vote-ID besuchen. Polyas stellt die Idee am Mittwoch, dem 25. Oktober, vor.

So funktioniert die Überprüfung der Stimmabgabe

Doch wie funktioniert nun die Cast-as-intended-Verifizierbarkeit? Bei der Online-Wahl bekommen die Teilnehmer zunächst die Zugangsdaten für das digitale Wahlsystem zugeschickt. Das erfolgt entweder per Post oder Mail. Dann gibt der Wähler seine Stimme ab. Neben jeder zur Wahl stehenden Alternative – seien es Kandidaten, Wahllisten oder inhaltliche Vorschläge – befindet sich ein sogenannter Return Code. Pro Wahlmöglichkeit gibt es nur einen solchen Code.

Wenn der Wähler seine Stimme abgegeben hat, erhält er diesen Return Code zurück. Stimmt der Code mit jenem überein, der sich neben der Wahlmöglichkeit befindet, für die er sich entschieden hat, wurde seine Stimme korrekt weitergeleitet. Der Wähler kann dies nun per Mausklick bestätigen. Stimmt der Code nicht, kann er die Wahl wiederholen.

Energiesparend und sicher wählen

Die neue Methode der „Cast-as-intended-Verifizierbarkeit“, die Polyas auf der E-Vote-ID vorstellt, ist außerdem sehr effizient: Sie benötigt nur wenig mehr Rechenleistung als das bisherige Verfahren. Das ist wichtig wenn die Wähler mobil abstimmen, per Smartphone oder Tablet. Und auch die Server, auf denen das Wahlsystem läuft, verbrauchen so nur wenig mehr Energie.

Darüber hinaus macht die Aufteilung der verschiedenen Schritte des Wahlvorgangs auf verschiedene Server die Manipulation der Online-Wahl weitaus schwieriger, denn die Angreifer müssten gleich an mehreren Stellen erfolgreiche Attacken durchführen. Die Wahl wird also nicht nur nachvollziehbarer, sondern auch sicherer.

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