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Der 22. April ist der Tag der Erde (Earth Day), also Zeit, sich Gedanken über den Schutz der Umwelt zu machen. Strategien zum Umweltschutz müssen aber nicht immer mit Verzicht einher gehen. Es lohnt sich, herkömmliche Praktiken im Alltag zu hinterfragen und moderne Technologien einzusetzen. So auch bei Wahlen und Abstimmungen: Online-Wahlen verursachen einen erheblich geringeren Ausstoß des Treibhausgases CO2 als herkömmliche Briefwahlen und sind damit deutlich umweltfreundlicher. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von ClimatePartner.

Die elektronische Abwicklung einer Abstimmung spart bis zu 96 Prozent der Treibhaus-Emissionen im Gegensatz zu einer Briefwahl. Denn bei einer Online-Wahl entfallen die Herstellung, der Druck und der postalische Versand von Wahlunterlagen. Hochgerechnet auf die Anzahl der Wahlberechtigten, die teilweise einen großen Umfang an Wahlinformationen erhalten, können hier also auch neben dem Umweltschutz Kosten und Aufwände vermieden werden.

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About Anna-Maria Palzkill

Als Kommunikationswissenschaftlerin interessiere ich mich für den Einfluss von Technik auf das Leben zwischen Politik und Wirtschaft. Ich möchte kleinen Zwischentönen auf die Spur kommen und schrecke nicht vor großen Worten zurück.

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Online-Wahlforschung