Daniel Michels, Software Developer bei Polyas im Interview

Nachgefragt … Wir haben mit Polyas Software Developer Daniel Michels darüber gesprochen, wie ein typischer Tag bei der Arbeit für ihn aussieht, was die Arbeit bei Polyas für ihn so besonders macht und wieso es unbedingt lohnenswert ist, sich als Software Developer bei Polyas zu bewerben.

Hallo Daniel, super, dass du Zeit hast. Lass uns direkt loslegen. Wie sieht ein typischer Tag bei Polyas für Dich aus?

So einen richtig typischen Tag gibt es für mich eigentlich gar nicht. Ich weiß nicht jeden Tag genau, was ich heute machen werde. Das macht es ja auch so spannend.

Was ich aber wirklich immer mache, um in den Tag zu starten, ist mir einen Kaffee zu holen. Danach checke ich entweder E-Mails oder spreche mich kurz mit Kollegen ab, mit denen ich an einem Projekt arbeite.

Danach schaue ich meistens ins Ticketsystem, um mir einen Überblick zu verschaffen, was so ansteht. Aber das ist eben immer etwas anderes. Mal sind es ganz neue Features oder eine Wahl ist exklusiv zu betreuen. Ab und an muss man natürlich auch mal die Systeme warten oder Organisatorisches abklären. Ja und alle drei Wochen haben wir einen festen Termin, da machen wir nämlich unsere Sprintplanung, um zu schauen, was im nächsten Monat ansteht. Ein anderer fester Termin ist das tägliche Daily Scrum, bei dem wir uns gegenseitig auf den neuesten Stand bringen.

Welche Aufgaben hat denn ein Software Developer bei Polyas?

Das geht von der Entwicklung neuer Features und Funktionen über den Support für das Sales-Team, den Support für verschiedene Kunden, die permanente Optimierung unseres Konfigurators bis hin zur Administration der verschiedenen Systeme hier. Es ist sehr unterschiedlich und abwechslungsreich, aber dadurch entwickle ich mich fachlich eben auch immer weiter.

Und was reizt Dich an deiner Arbeit besonders?

Also erst mal ist es natürlich kein normaler Bürojob. Ich sitze halt nicht nur stur vorm PC und arbeite irgendwelche Tickets ab, sondern kann mich voll einbringen. Ich bin hier voll in die Produktentwicklung eingebunden – von Anfang an. Das beginnt mit der Überlegung, wie ein neues Feature aussehen soll, welche Funktionen es mitbringen muss und welches Problem – sage ich jetzt mal – es zu lösen gilt, über die eigentliche Programmierung bis eben zum fertigen Feature.

Toll ist auch, dass unser System nicht über eine einzige riesige Software funktioniert, sondern eher eine Art Baukastensystem ist, mit vielen kleinen Microservices. Das bedeutet für mich, dass ich auch einfach mal etwas ausprobieren kann. Ich kann sagen: „Für das neue Feature testen wir mal das neue Framework und schauen, wie das funktioniert.“ Und wenn es dann doch nicht so gut klappt, dann kann es eben auch einfach wieder verworfen werden, ohne, dass gleich alle Arbeit verloren geht oder vorher viel Zeit in die Implementierung gesteckt werden musste.

Und die Kollegen sind natürlich auch super. Hier ist es immer ziemlich entspannt, sogar wenn es stressig wird, ist niemand gereizt oder verliert den Humor.

Welches war das für die spannendste Feature oder Produkt, das Du bisher entwickelt hast?

Hm, das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Ich glaube, das, was am häufigsten auch vom Kunden genutzt wird, ist die SecureLink-Anbindung. Die habe ich zum Beispiel selbst geschrieben. Jetzt mehr zum SecureLink erfahren.

Das Interessanteste bisher war für mich aber die Entwicklung des Live-Votings. Es war eine tolle Herausforderung, auch weil alles recht schnell gehen musste. Wir haben im Oktober mit der Planung begonnen und im Mai sollte das Produkt stehen und das haben wir dann auch geschafft. Das war schon ein tolles Gefühl. 

Welche Eigenschaften sollte denn ein neuer Kollege oder eine neue Kollegin deiner Meinung nach unbedingt mitbringen?

Na ja, das klingt jetzt ziemlich plakativ, aber ich glaube wichtig sind: Spaß an neuen Dingen, die Bereitschaft auch mal Sachen infrage zu stellen und nicht alles einfach hinzunehmen. Wichtig ist auch Fragen zu stellen, wie: „Muss das wirklich so sein? Könnte man das nicht auch anders machen?“ Und Humor sollte man auf jeden Fall auch haben. Bei uns muss man schon mal einen Spruch abkönnen. Aber wir lachen auch gerne über uns selbst.

Natürlich muss er oder sie auch technische Erfahrungen mitbringen. Java ist zum Beispiel eine Grundvoraussetzung, am besten wären natürlich Java und Scala. Aber wer gut mit Java umgehen kann, hat innerhalb kurzer Zeit auch Scala drauf. Außerdem wäre es auch gut, wenn Erfahrung mit Containersystemen, am besten Docker oder Rancher vorhanden ist.

Was denkst Du, wieso sollte sich ein Software Developer unbedingt bei uns bewerben? Starte doch mal einen Aufruf!

Puh, ok, das wird jetzt aber wirklich etwas plakativ: Wenn Du Lust hast, ein innovatives Produkt mit zu entwickeln, neueste Technologien beruflich einsetzen und nicht nur zu Hause im stillen Kämmerlein testen willst und keine Lust hast, wie in vielen großen Konzernen, zehn Jahre alte Praktiken und Systeme für ein noch älteres Produkt anzuwenden, dann bewirb Dich und komm in unser Team.

Danke, Daniel!

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About Elisa Utterodt

Egal ob in Österreich, Syrien oder den USA, politische Entscheidungen und Demokratie sind für mich nicht nur in Deutschland von Belang. Vor allem der Einfluss der Digitalisierung auf Kultur und Gesellschaft ist für mich ein spannendes wie aktuelles Thema, über das ich gerne berichte. Wenn ich nicht gerade Zeitung lese oder meine Twittertimeline checke, schaue ich mir zur Entspannung Bundestagsdebatten im Fernsehen an. Seit März dieses Jahres bin ich bei Polyas für die Pflege der Social Media Kanäle zuständig, schreibe Blogartikel und unterstütze das Online-Marketing-Team.

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