Brauchen wir ein Internetministerium, um die Digitalisierung voran zu treiben?

Das ist die Frage beim heutigen Young+Restless Breakfastclub. Es wird diskutiert, wie die Politik die Digitalisierung vorantreiben kann – damit Deutschland nicht zum digitalen Entwicklungsland wird. Anwesend sind Mitarbeiter des Ausschusses für Digitale Agenda des Bundestages und Digitalexperten anderer Branchen. Da durfte Polyas natürlich nicht fehlen.

Bei Kaffee und Croissants diskutieren Maik Beermann (CDU), Dr. Jens Zimmermann (SPD), Dieter Janecek (Die Grünen), Juliane Hüttl (FDP) und Sascha Schubert (Verband Deutsche Startups e.V.) darüber, was getan werden muss, um Deutschland zum digitalen Vorreiterland zu machen.

Digitalisierung braucht eine E-Mail-Adresse

Alle sind sich einig: Es bedarf einer zentralen Stelle in der Bundesregierung, die sich mit diesen Themen auseinandersetzt. Jens Zimmermann fasst die Forderung nach einer Anlaufstelle für Digitalthemen so zusammen: „Die Digitalisierung braucht eine E-Mail-Adresse in der Bundesregierung.“

Keine Angst vor Digitalthemen

Um die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen, müssen aber Daten gesammelt werden. Denn mit den gesammelten Daten kann vieles auch verbessert werden. Aus den Daten, die an Mautstellen gesammelt werden, könnte man beispielsweise Rückschlüsse auf den Straßenverkehr ziehen und so Staus vorbeugen. Auch die digitale Patientenakte hätte viele Vorteile. So könnten Ärzte einsehen, welche Medikamente ein Patient einnimmt und andere Medikamente an diese anpassen. So können Wechselwirkungen verschiedener Medikamente vermieden werden. Denn diese kosten jedes Jahr 25.000 – 40.000 Menschen in Deutschland das Leben, wie Sascha Schubert betont.

Auch Wahlen in Zukunft online zu gestalten hätte viele positive Aspekte. Wähler müssten keine langen Wege zum Wahllokal mehr antreten und könnten ihre Stimme von zu Hause aus abgeben. Natürlich müssen dafür verschiedene Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden und auch die Wahlgrundsätze sind hier zu berücksichtigen. Doch sollte man die Möglichkeit, Wahlen elektronisch durchzuführen deshalb nicht sofort verteufeln.

Gemeinsam Sicherheitsmodelle entwickeln

Vielmehr sollten im Austausch mit Nutzern, Unternehmen und Experten gemeinsame Modelle entwickelt werden. Es gilt, das Sicherheitsbedürfnis Aller zu erfüllen und so dazu beitragen, dass Deutschland im digitalen Zeitalter ankommt.

Auch wir hinterfragen immer wieder, ob unsere Datenschutz- und Sicherheitsstandards zeitgemäß sind und die Sicherheit der Wahl gewährleisten. So entwickeln wir unser System ständig weiter und sind auch bereit uns kritischen Betrachtungen zu stellen.

Erfahren Sie mehr zur Sicherheit von Online-Wahlen mit Polyas

Viele Dinge werden an diesem Morgen in der Telefónica Lounge nur angerissen, denn die Digitalisierung ist ein weites Feld. Genau deshalb ist es wichtig, die Digitalisierung an einer zentralen Stelle zusammenzuführen, sodass Deutschland bei der zum digitalen Vorreiter wird.

About Elisa Utterodt

Egal ob in Österreich, Syrien oder den USA, politische Entscheidungen und Demokratie sind für mich nicht nur in Deutschland von Belang. Vor allem der Einfluss der Digitalisierung auf Kultur und Gesellschaft ist für mich ein spannendes wie aktuelles Thema, über das ich gerne berichte. Wenn ich nicht gerade Zeitung lese oder meine Twittertimeline checke, schaue ich mir zur Entspannung Bundestagsdebatten im Fernsehen an. Seit März dieses Jahres bin ich bei Polyas für die Pflege der Social Media Kanäle zuständig, schreibe Blogartikel und unterstütze das Online-Marketing-Team.

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Digital News

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