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Welcher Sicherheits-Typ bist du?

Das Internet der Dinge hat unsere Welt verändert und unserem 21.Jahrhundert das Attribut ‚digital‘ verliehen. Vieles geschieht heutzutage im Netz und erleichtert unseren Alltag. In dieser neuen Welt werden Datenströme zur Währung und besonders die Deutschen haben sich die Sicherung der Daten auf die Fahne geschrieben. In einem liberalen und demokratischen Deutschland sollen die Privatdaten eines jeden geschützt und sensibel behandelt werden.
Doch jeder Internetnutzer betritt die digitale Welt mit verschiedenen Vorraussetzungen und Kenntnissen. Deswegen haben wir mal die wichtigsten Online-Charaktere auf unserem Blog versammelt und begrüßen als erstes mit einem digitalen Applaus …

 

#1 Der professionelle Selbstdarsteller

Online-Nutzer und User als Profis

Oma staunt nicht schlecht. Ihr Enkel hat eine eigene Fernsehsendung, eine Radioshow und eine eigene Zeitung. Was für ein Prachtkind! Was Oma nicht weiß: Es handelt sich um einen Youtube-Channel, einen Podcast auf soundcloud.de und einen Blog auf tumblr.

Nichtsdestotrotz kann der professionelle Selbstdarsteller als Medienmogul in Miniaturformat bezeichnet werden. Nur die Inhalte dieser Medienmaschinerie sind etwas eintönig, denn es dreht sich alles um, genau, ihn. Auf Instagram folgen ihm seine Groupies und begeistern sich für seine täglich wechselnden Gesichtsausdrücke, auf Youtube verfolgen sie mit Bewunderung seine Styling-Tipps und auf seinem Blog lesen sie voller Ehrfurcht von seinem Alltag als Medienmogul. Der professionelle Selbstdarsteller beherrscht das Internet nicht nur aus dem Effeff, vielmehr herrscht er über die Trends. An seinem Nutzungsverhalten messen sich die Silicon-Valley-Ingenieure und werden in seinen Händen zu Wachs.

Fazit: Der King oder die Queen of Online fühlt sich zu 100 Prozent online Zuhause. Das ist die Welt, in die sie geboren wurden. Dass ihre Daten im digitalen Universum umherschwirren, ist ihnen genauso bewusst, wie auch egal. Trotzdem sind die professionellen Selbstdarsteller nicht naiv in puncto Datenschutz. Sie wissen, wo das Häkchen gesetzt werden muss. So bleiben sie trotz Massenausstrahlung auf der sicheren Seite.

 

 

#2 Der TrollInternet-Trolle online

Er hat alle Hashtags des Tages in einem Blick und befindet sich gerade in einer heißen Debatte mit anderen Twitter-Usern. Nebenbei erledigt er endlich seine Stromrechnung, online versteht sich. Da poppt eine Mail auf. „Sie haben eine Antwort zu ihrem Kommentar.“ Ach ja. Im Forum über Webkommunikation hatte er gestern um 1:10 Uhr morgens mal seinen Senf dazugeben. Thema: „Eskalation von Diskussionen in der Forumskultur.“ Just erreicht ihn eine weitere Mail und unterrichtet den empörten Troll von einer Sperrung seines Nutzerskontos auf der Webpräsenz einer überregionalen Zeitung. Frechheit! Er tippt furios in die Tasten, um seine Blog-Leser vor diesen unfassbar schlechten Moderatoren zu warnen.

Fazit: Der Troll hat großes Potential und könnte mitunter die Funktion eines sogenannten Influencers einnehmen. Dies sind in der Online-Welt Persönlichkeiten mit einer hohen Follower-Zahl und als ein solcher bekäme der Troll gesteigerte Aufmerksamkeit. Doch allzu häufig driftet er ab und verspielt sich sein Online-Geschick in den Gefilden der digitalen Pöbelei.

 

 

#3 Der Unbedachte

#3Beherzt klickt er auf annehmen und postet dann vergnügt „Koffer gepackt, ab in den Urlaub!“ Die sozialen Netzwerke sind sein Ding. Ob Facebook, Twitter, Instagram oder seit neuestem auch Snapchat. Gerne teilt der Unbedachte aus dem Bauch heraus seine Erlebnisse. Fragt ihn eine App, ob der aktuelle Standort verwendet werden darf oder Push-Mitteilungen an ihn gesendet werden dürfen, klickt er prinzipiell auf ‚Ja’. Der optimistische Nutzer betritt die Online-Welt mit Begeisterung und ohne Furcht.

Fazit:Der Unbedachte kennst sich sehr gut im digitalen Territorium aus und ist ein dankbarer Nutzer für App-Verkäufer und Online-Werbende. Doch ohne seine Kenntnisnahme hinterlässt er einen übergroßen digitalen Fußabdruck. Dadurch macht er sich zu einem leichten Opfer von Hackern und Internet-Kriminellen.

 

 

#4 Der ÜberforderteInternet-Nutzer sind überfordert vom Angebot online

Wo ist mein Desktop? Fragt sich der überforderte Internetnutzer. Überall blinkt und leuchtet es, irgendwann gab es da doch mal so eine Art Schreibtisch. Herzlich Willkommen in der Welt des überforderten Users! Auch wenn dieser eigentlich ganz kontrolliert online vordringt und sofort erkennt, wenn da etwas nicht stimmt, ist Gefahr im Vollzug! Mit seinen Passwörtern verhält es sich wie mit Socken. Er kauft immer wieder Paare nach, doch mit der Zeit verschwinden sie in der Waschmaschine, werden vom Kleiderschrank verschluckt oder er vergisst sie beim Sport. Deswegen ändert der Überforderte fast täglich in stoischer Routine irgendeins seiner verschwundenen Passwörter, um im nächsten Zug einen seiner zahlreichen Abos abzumelden. Die Newsletter überfrachten nämlich schon seit Monaten sein Postfach. Trotz dieses siebten Online-Sinns für die dunklen Digital-Gassen bleibt das technische Chaos eben nicht aus. Moment … da ist eine Fehlermeldung. Mist, die Maus reagiert nicht mehr. Hallo? Die Tastatur auch nicht. Wir haben den Kontakt zum Überforderten verloren!

Fazit: Der Überforderte kennt sich durchaus mit den Tücken im Internet aus und erklärt dem erstaunten Online-Profi die neuesten Sicherheitsmängel im Netz. Doch allzu häufig verliert dieser Nutzer-Typ die Kontrolle über seine Datenwege und verzettelt sich im digitale Sinne im Netz. Doch auch für ihn entwickeln ‚Onliner‘ schon längst Lösungen, um ihn aus dem Sumpf in die Wolke zu ziehen.

 

 

 

#5 Der ÜbervorsichtigeInternet-Nutzer sind vorsichtig und achten auf Datenschutz und Datensicherheit.

Er oder auch sie runzelt skeptisch die Stirn, wenn der Computer angeschaltet wird. Meistens befindet sich dieser an einem fixen Standort, so wie es sich nun mal gehört. Denn der außenstehende Skeptiker, wie er auch in im D-21 Digitalen Index 2014 betitelt wird, gehört zu den älteren Semestern und die haben häufig noch einen festen Arbeitsplatz im Haus. Blinken auf dem Bildschirm Aufforderungen auf ‚Hier registrieren’, da ‚anmelden’ zieht er konsequent seine Maus aus dem Verkehr. Deswegen bleibt der übervorsichtige Nutzer oft in der Rolle des Internet-Mauerblümchens verhaftet. Vorsichtig späht er über die Zäune der anderen und hebt seine Hand langsam zum verheißungsvollen Apfel. Doch wenn er im Augenwinkel eine Bewegung wahrnimmt, zuckt er zurück. Auf seiner Flucht greift er dann aber doch zu seinem Smartphone und versucht die schnellste Route zu ermitteln. Ohne es zu merken, nutzt er dieses GPS. Eigentlich steht er dem Satelliten-gestützten Ortungssystem ja skeptisch gegenüber, aber der Übervorsichtige sieht immer häufiger die Vorteile in der Nutzung.

Fazit: Der Übervorsichtiger ist durchaus internetaffin, doch traut er dieser Online-Welt noch nicht. Seine Erkundungstouren fallen kurz aus und er braucht noch lange, um sich an diese fremdartige Mentalität zu gewöhnen.

 

 

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