{"id":3235,"date":"2016-08-29T10:00:57","date_gmt":"2016-08-29T08:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.polyas.de\/blog\/?p=3235"},"modified":"2017-01-26T11:21:26","modified_gmt":"2017-01-26T10:21:26","slug":"interview-digitalisierung-arbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.polyas.de\/blog\/de\/digital-news\/interview-digitalisierung-arbeit","title":{"rendered":"Nachgefragt: Die Digitalisierung der Arbeit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nachgefragt:\u00a0<\/strong>Wir haben\u00a0mit Dr. Matthias Palzkill, dem technischen Berater vom VDI\/VDE-IT, \u00fcber den Einfluss von Digitalisierung und k\u00fcnstlicher Intelligenz auf die Arbeitswelt\u00a0gesprochen. Er hat uns erkl\u00e4rt, wann\u00a0Roboter den Menschen in der Arbeitswelt abl\u00f6sen werden.<!--more--><\/p>\n<h3>Guten Tag Herr Dr. Palzkill, wir sprechen heute \u00fcber die Chancen der Digitalisierung f\u00fcr unseren Arbeitsmarkt. Wie stellt sich die Situation in Deutschland\u00a0aktuell dar?<\/h3>\n<p>Viele Menschen sind derzeit verunsichert. Sie fragen sich, ob ihre Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt noch gebraucht werden und welche F\u00e4higkeiten sie ausbilden m\u00fcssen. Die gro\u00dfe Angst der Arbeitnehmer ist der Wegfall von Arbeitspl\u00e4tzen und ganzen Berufszweigen. Der Prozess der Digitalisierung ist schon l\u00e4ngere Zeit im Gange, aktuell nimmt er Geschwindigkeit auf, das tr\u00e4gt nat\u00fcrlich zur Unsicherheit der Menschen bei. Doch man kann allgemein sagen, dass Deutschland trotz Fachkr\u00e4ftemangels beispielsweise bei Industrieinformatikern insgesamt gut aufgestellt ist, was den digitalen Arbeitsmarkt angeht.<\/p>\n<p>Es gibt viele qualifizierte Arbeitnehmer, deren Potenzial genutzt werden kann. Die Entwicklungen der Industrie 4.0 sollten daher als Chance begriffen werden und nicht als Gefahr. Ein Beispiel hierf\u00fcr w\u00e4re, dass Deutschland durch die zunehmende Automatisierung und Digitalisierung zu einem noch attraktiveren Industrie- und Produktionsstandort werden kann. So besteht beispielsweise die M\u00f6glichkeit die Produktion verschiedener Produkte, die ausgelagert wurden, wieder zur\u00fcckzuholen. Besonders bei Produkten der sogenannten Losgr\u00f6\u00dfe 1, also kundenindividuellen Produkten, sind die Chancen einer R\u00fcckverlagerung der Produktion nach Deutschland immens.<\/p>\n<h3>Roboter unterst\u00fctzen ja schon in vielen Sparten der Industrie die T\u00e4tigkeiten des Menschen, welche Entwicklungen wird es in diesem Bereich in den kommenden Jahren noch geben?<\/h3>\n<p>Oft ist in den Medien ja die Rede davon, dass der Roboter den Menschen in der Fertigung irgendwann komplett ersetzen wird, aber das stimmt so nicht. Es ist zu beobachten, dass die Industrie verst\u00e4rkt auf die Mensch-Roboter-Kollaboration hinarbeitet, um den Arbeitnehmer bei komplexen T\u00e4tigkeiten zu unterst\u00fctzen. Die Arbeit des Menschen und der Maschine werden ineinandergreifen und sich erg\u00e4nzen.<br \/>\nHierf\u00fcr m\u00fcssen Roboter ihre Schutzk\u00e4fige verlassen und sich in den Produktionshallen frei bewegen, um den Arbeitnehmer da zu unterst\u00fctzen, wo ihre Hilfe ben\u00f6tigt wird.<br \/>\nDiese Entwicklung bleibt nicht auf die Produktion beschr\u00e4nkt, auch im Alltag werden uns in Zukunft h\u00e4ufiger Roboter begegnen.<\/p>\n<h3>Wird ein Roboter dann in Zukunft meinen Geschirrsp\u00fcler ausr\u00e4umen und die W\u00e4sche waschen?<\/h3>\n<p>Nein, das ist jedenfalls in naher Zukunft eher unwahrscheinlich. Die Dinge, die f\u00fcr einen Roboter einfach und schwer zu bew\u00e4ltigen sind, werden aus Sicht des Menschen ganz anders eingesch\u00e4tzt. So f\u00e4llt einem Menschen das Aus- und Einr\u00e4umen der Geschirrsp\u00fclmaschine vergleichsweise leicht, w\u00e4hrend ein Roboter gro\u00dfe Schwierigkeiten mit dieser T\u00e4tigkeit hat, schlicht weil ihm bislang die Feinmotorik und die Wahrnehmung fehlen. Die ersten Service-Roboter werden uns an anderen Orten begegnen. M\u00f6glicherweise zuerst auf Parkpl\u00e4tzen, um das menschliche Sicherheitspersonal zu unterst\u00fctzen oder auf der Stra\u00dfe, um Pakete und Eink\u00e4ufe auszuliefern. Oder vielleicht auch als freundlicher Informationskiosk, der einem den Weg erkl\u00e4rt.<\/p>\n<h3>Gerade aus Amerika h\u00f6rte man in letzter\u00a0Zeit,\u00a0dass Roboter den Menschen gef\u00e4hrdeten, statt seine Umgebung sicherer zu machen. So wurde beispielsweise ein Roboter in einer Mall als Sicherheitsmann eingesetzt und \u00fcberfuhr ein Kleinkind.<\/h3>\n<div id=\"attachment_3269\" style=\"width: 338px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.polyas.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Foto_Dr.-Matthias-Palzkill.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3269\" data-attachment-id=\"3269\" data-permalink=\"https:\/\/www.polyas.de\/blog\/de\/digital-news\/interview-digitalisierung-arbeit\/attachment\/foto_dr-matthias-palzkill\" data-orig-file=\"https:\/\/www.polyas.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Foto_Dr.-Matthias-Palzkill.jpg\" data-orig-size=\"328,492\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Foto_Dr.-Matthias-Palzkill\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Dr. Matthias Palzkill ist Technology Consultant beim VDI&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/www.polyas.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Foto_Dr.-Matthias-Palzkill-200x300.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/www.polyas.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Foto_Dr.-Matthias-Palzkill.jpg\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-3269 size-full\" src=\"https:\/\/www.polyas.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Foto_Dr.-Matthias-Palzkill.jpg\" alt=\"Dr. Matthias Palzkill vom VDI im Interview \u00fcber Industrie 4.0 \u00fcber die Digitalisierung der Arbeit\" width=\"328\" height=\"492\" srcset=\"https:\/\/www.polyas.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Foto_Dr.-Matthias-Palzkill.jpg 328w, https:\/\/www.polyas.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Foto_Dr.-Matthias-Palzkill-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 328px) 100vw, 328px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3269\" class=\"wp-caption-text\">Dr. Matthias Palzkill ist Technology Consultant beim VDI<\/p><\/div>\n<p>Das ist zweifelsohne ein tragischer Unfall, ich wei\u00df leider nicht, was hier genau vorgefallen ist. Jedoch muss gesagt werden, dass es in Amerika auch etwas anders ist als in Deutschland. Wir hier denken zun\u00e4chst sehr lange \u00fcber m\u00f6gliche Folgen einer neuen Technologie nach, bevor wir sie dem freien Markt zur Verf\u00fcgung stellen, das ist in Amerika nicht so. Vielleicht kann man Alltagsroboter auch mit Rolltreppen vergleichen. Sie vereinfachen unser Leben sehr und niemand k\u00e4me auf die Idee den Nutzen einer\u00a0Rolltreppe in Zweifel zu ziehen, aber dennoch muss man eine gewisse Achtsamkeit im Umgang mit der Rolltreppe walten lassen und selbst mitdenken. Mit Robotern ist das genau so.<\/p>\n<h3>Stellt die zunehmende Digitalisierung eine Herausforderung f\u00fcr den Arbeitnehmer dar und was kann man tun, um seine Chancen auf dem digitalen Arbeitsmarkt zu verbessern?<\/h3>\n<p>Sicherlich wird der Arbeitnehmer durch die neuen Entwicklungen herausgefordert und muss sich weiterentwickeln. Ich denke aber ganz konkret, dass es vor allem wichtig ist, dass man neuen Technologien aufgeschlossen gegen\u00fcber steht und auch bereit ist sich mit ihnen auseinanderzusetzen und sie auszuprobieren. Das f\u00e4ngt ja schon beim Smartphone und den Sozialen Medien an: Bin ich bereit mir neue Apps herunterzuladen und die Funktionen meines Smartphones auch zu nutzen oder nicht? Nat\u00fcrlich sind auch Weiterbildungen wichtig, um seine Chancen auf dem digitalen Arbeitsmarkt zu verbessern. Jeder Berufst\u00e4tige ist heutzutage mit IT und Software konfrontiert. Deshalb ist es einfach wichtig, dass er offen auf diese neuen Herausforderungen zugeht und sie auch annimmt.<\/p>\n<h3>Interviewerin: Was kann der Gesetzgeber tun, um die Digitalisierung f\u00fcr den Arbeitnehmer zur Chance zu machen?<\/h3>\n<p>Hier gibt es eine Reihe von m\u00f6glichen Handlungsfeldern, wie Datensouver\u00e4nit\u00e4t, Haftungsfragen und Privacy. Durch die Digitalisierung besteht beispielsweise die Gefahr, dass der Arbeitnehmer immer transparenter wird &#8211; sozusagen gl\u00e4sern. Der Gesetzgeber kann einer solchen l\u00fcckenlosen \u00dcberwachung des Arbeitnehmers entgegensteuern. An einigen Stellen ben\u00f6tigen wir vielleicht auch einen neuen gesellschaftlichen Konsens, um den Sozialstaat durch die Digitalisierung nicht zu gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Punkt in dieser Konsensbildung ist die Sensibilisierung der Unternehmen f\u00fcr ethische und soziale Gesichtspunkte. Der Zusammenhang zwischen ethischer und sozialer Unbedenklichkeit und Nutzerakzeptanz und damit auch dem finanziellen Erfolg von Innovationen k\u00f6nnte hierbei viel st\u00e4rker in den Fokus r\u00fccken. Ein Negativbeispiel ist hier die Google-Datenbrille, bei der man die nicht-technologischen Implikationen einer neuartigen Technologie nicht ausreichend mitbedacht hat. Dies war in meinen Augen auch ein ma\u00dfgeblicher Grund, warum sie von den Kunden nicht gut angenommen wurde.<\/p>\n<h3>Was kann der Arbeitgeber daf\u00fcr tun, dass seine Arbeitnehmer von der Digitalisierung profitieren?<\/h3>\n<p>Unternehmer k\u00f6nnen die Digitalisierung zu einer Bereicherung f\u00fcr ihre Angestellten machen. Ganz praktisch kann man Mitarbeiter mit Assistenzsystemen ausstatten, die ihnen die Arbeit erleichtern. Die erforderliche betriebliche Weiterbildung im Rahmen einer Digitalisierungsstrategie muss dabei zur Chefsache gemacht werden.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist es wichtig, dass neben dem Gesetzgeber auch der Arbeitgeber soziale und ethische Probleme bei der Einf\u00fchrung innovativer Technologien miteinbezieht.\u00a0Deutschland engagiert sich hier bereits sehr stark, das spiegelt sich auch, wenn man einen Blick auf die Forschungsf\u00f6rderung wirft. So werden bei der Entwicklung neuer Technologien Sozial- und Geisteswissenschaftler einbezogen, die sich mit den Fragen der Moral auseinandersetzen.<\/p>\n<p>Ethische Probleme werden so bereits bei der Forschung und Entwicklung mitgedacht und fr\u00fchzeitig umgangen. Auf diese Weise wird es m\u00f6glich die Digitalisierung von der Seite des Gesetzgebers aus proaktiv zu lenken und auch bei den Unternehmen Aufmerksamkeit f\u00fcr soziale Themen zu erzeugen. Diese Entwicklung kann sich in Zukunft auch positiv auf den Produktions- und Entwicklungsstandort Deutschland auswirken. Es ist vorstellbar, dass sich das Siegel \u201eMade in Germany\u201c zum Qualit\u00e4tsbegriff f\u00fcr ethische, rechtliche und soziale Unbedenklichkeit entwickelt.<\/p>\n<h3>Werden\u00a0Robotik, K\u00fcnstlicher Intelligenz und Digitalisierung den globalen Markt revolutionieren?<\/h3>\n<p>Ja, aber wie genau diese Revolution aussehen wird, ist bislang noch nicht ganz klar. Disruptives Potenzial besitzen beispielsweise auch plattform\u00f6konomische Konzepte.<br \/>\nMan kann festhalten, dass es bei jeder grundlegenden Innovation sogenannte Hypes gab, so wie wir es jetzt auch bei der Digitalisierung erleben. Diese erreichten aber irgendwann einen Zenit, auf den das sogenannte Tal der Ern\u00fcchterung folgte. Das hei\u00dft, dass man stets einsehen musste, dass nicht alles wovon man tr\u00e4umt oder wor\u00fcber man liest auch entwickelt werden wird.<\/p>\n<p>Was die Digitalisierung betrifft, so ist deren Zenit wohl noch nicht vollst\u00e4ndig erreicht. Auch bei der Entwicklung K\u00fcnstlicher Intelligenz liegt ein neuerliches Tal der Ern\u00fcchterung sicherlich noch vor uns. Obgleich in Zukunft wahrscheinlich fast \u00fcberall KI-Systeme eingesetzt werden.Meiner Ansicht nach wird man sich an digitale Innovationen gew\u00f6hnen und deren Weiterentwicklung gar nicht mehr so stark mitbekommen. Das kann man sich \u00e4hnlich vorstellen, wie beim Internet: Wie viel sich wirklich ver\u00e4ndert hat, sieht man erst im R\u00fcckblick.<\/p>\n<h3>Wagen wir zum Schluss einen Blick in die Zukunft. Was meinen Sie, wie werden unsere Arbeitspl\u00e4tze in 20 Jahren aussehen?<\/h3>\n<p>Die Zukunft wird wohl doch langweiliger werden als man denkt. Das meine ich durchaus positiv im Hinblick auf bestehende Sorgen und \u00c4ngste. Wenn man aber nach Dingen sucht, die im Alltag anders sein werden, kann man sich vorstellen, dass die Technik n\u00e4her an den Menschen heranr\u00fccken und noch allgegenw\u00e4rtiger sein wird. So werden wir neben dem Smartphone auch die Smartwatch und die Datenbrille in unserem Alltag verwenden. Die Bedeutung des Monitors wird dadurch vielleicht in den Hintergrund treten. Denn ich kann mir ja auf der Datenbrille alles anzeigen lassen.<\/p>\n<p>Auch in den Produktionshallen wird es zu einer \u00dcberlagerung der echten und der digitalen Welt kommen. So k\u00f6nnen Datenbrillen dem Industrieangestellten per \u201eHologramm\u201c aufzeigen, wo er eine Schraube einsetzen muss oder welches Teil er als n\u00e4chstes ben\u00f6tigt. Das ist dann ein bisschen so wie in Star Wars. Allerdings werden die Hologramme nicht station\u00e4r erzeugt, sondern sind nur f\u00fcr den Tr\u00e4ger der Datenbrille sichtbar. Im Grunde werden wir eine Vielzahl von technischen Begleitern haben, die uns in einer digitalisierten Arbeitswelt unterst\u00fctzen. Die Technologie wird kontext- und emotionssensitiv sein und mir beispielsweise E-Mails erst verz\u00f6gert zustellen, wenn ich gerade konzentriert an einer Sache arbeite.<\/p>\n<h3>Aber wenn mir eine Datenbrille die\u00a0Anleitung liefert, um einen Motor zusammen zu bauen, ben\u00f6tige ich doch den Mechaniker nicht mehr?<\/h3>\n<p>Auf jeden Fall \u00e4ndert sich dann das T\u00e4tigkeitsprofil eines Mechanikers. Eine Sekret\u00e4rin macht heute auch ganz andere Dinge als vor 50 Jahren. Tats\u00e4chlich kann es auch sein, dass weniger Mechaniker ben\u00f6tigt werden. Allerdings k\u00f6nnen gleichzeitig neue Zweige die weggefallenen Jobs ersetzen. Unternehmen, die jene Hologramm-basierten Anleitungen f\u00fcr Datenbrillen herstellen zum Beispiel, schaffen dann neue Jobs. Die Bef\u00fcrchtung vieler Menschen, dass unterm Strich mehr Leute ihren Job verlieren werden, ist nicht neu, sie tauchte bereits bei der ersten industriellen Revolution auf. Trotzdem geht es uns ja auch nicht schlechter als vor den vorherigen industriellen Revolutionen.<\/p>\n<p>Gesellschaftlich k\u00f6nnen wir diese Herausforderung meistern. Es ist \u00fcbrigens auch nicht sicher, welche Jobs wegfallen werden. Aber wie das Beispiel von vorhin zeigt, sind eher nicht die Berufe betroffen, an die man zuerst denkt. So erscheint mir der Job einer Putzkraft nicht unsicherer zu sein als zum Beispiel der eines Managers. Denn im Bereich Analytics bewegen sich Maschinen wesentlich sicherer als in einer unaufger\u00e4umten Wohnung.<\/p>\n<h3>Ich danke Ihnen f\u00fcr das Interview, Herr Dr. Palzkill.<\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachgefragt:\u00a0Wir haben\u00a0mit Dr. Matthias Palzkill, dem technischen Berater vom VDI\/VDE-IT, \u00fcber den Einfluss von Digitalisierung und k\u00fcnstlicher Intelligenz auf die Arbeitswelt\u00a0gesprochen. 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